WICHTIG

Dies ist eine rein private Homepage.

Alle Texte, Label & Fotos auf dieser Seite sind Eigentum des Urhebers.

Sie werden hier nur als Qualitätshinweis der Produkte erwähnt.

 

Die Beschreibung der Flacons verläuft immer von links nach rechts.

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Mouson, August Friedrich 

Mouson, Johann Georg

1843 "J. G. Mouson & Co." 1972

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in memoriam                                                                                                   in memoriam

Herr August Friedrich Mouson  Vater von                       Herrn Johann Georg Mouson

(* 1768 - † 1837 )                                                                                    (* 1812 - † 1894)

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Diese Reklame ist ein Original vom 26. Juli 1884 & befindet sich in meiner Sammlung.

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Deutsches Unternehmen 

 

Herkunft der Familie Mouson

1584  ließen sich die ersten Mitglieder der Familie Mouson in Metz nachweisen.

Nach der Familientradition sollte die eigentliche Herkunft in dem, der Mosel aufwärts, gelegenen Städtchen Pont-à-Mousson liegen. Um

1700  kamen die als Hugenotten verfolgten Mouson´s nach Berlin,

wo sie als Gärtner & Beuteltuchmacher tätig waren.

Paul Mouson (1734-1808) wurde Ofenmeister in der 1763 von Friedrich II. gegründeten königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin.

Da das staatliche Interesse an der Manufaktur nach dem Tod Friedrichs II. nachließ, wandte sich Paul Mouson´s Sohn August Friedrich einer anderen Aufgabe zu, nämlich

der Seifen- & Lichterproduktion.

Durch ihn kamen die Mousons nach Frankfurt am Main. Am

5.12.1798  erhielt August Friedrich Mouson das Bürgerrecht.

Dieses Datum gilt, noch heute, als das Gründungsdatum der späteren Firma,

"J. G. Mouson & Co. Das Haus der Postkutsche".

 

Das Leben in Frankfurt am Main

1791  arbeitete der gebürtige Berliner schon bei der Witwe Held in der Breiten Gasse als Seifen- & Lichterfabrikant.

1798  ersuchte August Friedrich Mouson den Rat der Stadt Frankfurt am Main

um Bürgerrecht & Feuergerechtigkeit.

Beides brauchte er, um sein Geschäft (Profession) in Frankfurt ausüben zu können, denn er wollte den Betrieb selbst übernehmen. 

Die Feuergerechtigkeit, die Erlaubnis, in der Werkstatt offenes Feuer –

etwa zum Seifesieden zu betreiben, lag bereits auf dem Haus in der Breiten Gasse & konnte auf Mouson übertragen werden.

1799  erhielt er, durch die Heirat mit der Frankfurter Bürgerstochter Anna Neef, 

das dafür notwendige Bürgerrecht.

Aus dieser Ehe gingen elf Kinder hervor, neun Söhne & zwei Töchter.

Von seinen Söhnen wandten sich ebenfalls drei der Seifen- & Lichterfabrikation zu: *** Johann Heinrich (1799–1843),

*** Friedrich Kaspar (1802–1866) &

*** Johann Georg (1812–1894).

Mit der Lichterproduktion hatte er bald so viel zu tun, dass er mit dem Erledigen der Aufträge kaum nachkam.

Ein Fabrikant namens Bettenhäuser erlangte daher

1805  die Konzession des Rats für einen Konkurrenzbetrieb.

Heute kennt diesen Herrn niemand mehr.

Der Name Mouson dagegen ist noch heute ein Begriff.

 

Der Weg zum Weltunternehmen

Von seinen neun Söhnen waren drei ebenfalls Seifen - und Lichterfabrikanten geworden. Der zweitjüngste, Johann Georg Mouson (1812 in Frankfurt geboren),

war vom Vater bereits

1830  als Teilhaber aufgenommen worden & sollte den florierenden Betrieb in der Breiten Gasse einmal weiterführen.

1837  starb der Firmengründer August Friedrich Mouson,

aber der 25-Jährige Johann Georg war verhindert, denn er saß in Festungshaft.

1833 im Zuge der Demagogenverfolgung nach dem Frankfurter Wachensturm war er als Mitglied des umstürzlerischen "Männerbundes", der eine demokratische und republikanische Verfassung für Deutschland erreichen wollte, verhaftet worden.

Erst nach seiner Entlassung

1839  konnte er die väterliche Seifen- und Lichterfabrik übernehmen. Mitte des

19. Jhd´s  wies Johann Georg Mouson die Richtung für den Aufstieg von der kleinen Fabrik zu einem weltbekannten Unternehmen.

1843  gab er der Firma seinen Namen, den sie bis zum Verkauf durch die Familie 1972 behielt: "J. G. Mouson & Co."

Mit seinem Kompagnon Friedrich Bachfeld verlegte Mouson den Schwerpunkt der Produktion allmählich auf Feinseifen, Parfürmerieartikel & kosmetische Erzeugnisse. Die Firma eröffnete bereits

1851  eine zusätzliche Sodasiederei in Bornheim. In den

1860er Jahren wurden erste Zweigniederlassungen in Paris & London gegründet.

1878  hatte er seine beiden Neffen Daniel & Jacques Mouson als Teilhaber eingesetzt, die die Erfolgsgeschichte des Unternehmens fortschrieben.

Da das Gelände des Frankfurter Stammhauses in der Breiten Gasse nicht mehr erweitert werden konnte, errichtete Mouson von

1879 bis 1881  eine neue Fabrikanlage im damaligen Bergweg, der heutigen Mousonstraße, im Ostend.

1894  starb Johann Georg Mouson, der zeit seines Lebens ein aufrechter Demokrat geblieben war, als angesehener Bürger seiner Heimatstadt Frankfurt.

 

Der Mousonturm als Wahrzeichen

Die Produktpalette umfasste im Katalog von

1898  mehr als 600 Artikel, darunter

*** einfache Haushaltseifen,

*** parfümierte Feinseifen & Lavendelwasser,

*** Blumendüfte wie "Kaiserveilchen" & "Weißer Flieder",

*** exotische Parfüms wie „Mikado“ und „Tai Tai“.

Mit dem Grand Prix der Weltausstellung in Paris

1900  eroberte Mouson endgültig den internationalen Markt. Im Jahr

1912 schuf August Mouson, Teilhaber seit 1905, als Chefparfümeur die

"Creme Mouson mit Tiefen-Wirkung", die schnell zum echten Verkaufsschlager wurde. Im selben Jahr trat der Ingenieur Fritz Mouson in das Familienunternehmen ein, welcher die Technisierung der Produktion vorantrieb. Ab

1921  leitete er die bauliche Umgestaltung der Fabrik zu einem modernen Industrieunternehmen. Dessen Wahrzeichen wurde der achtstöckige

"Mousonturm", der als das erste Hochhaus & als eines der wenigen Zeugnisse expressionistischer Baukunst in Frankfurt galt. In den

1930er Jahren, als die Firma angesichts der nationalsozialistischen Herrschaft ihre eingeführte Produktreihe „Alt-Englisch“ mit dem beliebten Lavendelwasser abschaffte, kreierte der neue Juniorchef Hans Mouson das

*** "Mouson Lavendel mit der Postkutsche" & damit ein weiteres Erfolgsprodukt.

Die Postkutsche, die auf die frühere Nachbarschaft des Stammhauses in der Breiten Gasse zur "Thurn und Taxis’schen Poststation" anspielte, wurde zum Markenzeichen des Hauses.

 

Jahre des Wiederaufbaus

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Mousonfabrik im Ostend zu 70 Prozent zerstört.

Doch unmittelbar nach dem Einmarsch der Amerikaner

1945  nahm "Mouson" die Produktion wieder auf.

1948  zum ersten Weihnachtsfest nach der Währungsreform waren die Parfüms

*** "Tai Tai",

*** "Gamic",

*** "Juchten" &

*** "Roma" wieder zu haben.

1958  war der Wiederaufbau des „Hauses der Postkutsche“ um den Mousonturm vollendet. Monatlich wurden hier etwa

*** 4 Millionen Tuben Creme, über

*** 3 Millionen Stück Seife & über

*** 1 Million Flaschen „Mouson Lavendel“ hergestellt.

1972,  nach Auseinandersetzungen in der Geschäftsführung, wirtschaftlichen Schwierigkeiten & Massenentlassungen, verkaufte die Familie Mouson das Unternehmen. Die Produktion im Frankfurter Ostend wurde eingestellt.

Geblieben ist hier nur der Mousonturm, der seit

1988  als Kulturzentrum dient.

Die Marke Mouson wurde weitergereicht, 

1995 von der "Cassella AG" an "L’Oréal Haarkosmetik & Parfümerien GmbH & Co. KG", welche die Fabrikation

1997  von Fechenheim nach Karlsruhe verlegte.

Seitdem kommen die Cremes namens "Mouson" nicht mehr aus Frankfurt.

 

Gefunden auf :

*** http://de.wikipedia.org/wiki/August_Friedrich_Mouson

*** http://www.stadtgeschichte-ffm.de/download/mouson.pdf 

*** https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2923&_ffmpar%5B_id inhalt%5D=                     12553640 Sabine Hock vom 20.11.2012

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Nach dem 1. Weltkrieg wurde eine moderne Industrieanlage in Form

eines neun - geschossigen Turms gebaut.

1926 waren die Bauarbeiten abgeschlossen.

Ende der 1970er Jahre wurde die Fabrik stillgelegt.

Zur Verabschiedung fand ein mehrtägiges Theaterspektakel autonomer Kulturgruppen statt.

1988 beschloss der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main,

dass aus dem Mouson Turm ein Kulturzentrum wird.

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Inhaber & Teilhaber der Firma "Mouson"

in zeitlicher Reihenfolge von - bis

in memoriam

             1798 - 1837 August Friedrich Mouson (* 1768 - † 1837) = Inhaber           


1830 - 1894 Johann Georg Mouson (* 1812 - † 1894) = Teilhaber     

            1878 - 1909 Johann Daniel Mouson  (* 18?? - † 1909) = Teilhaber                  

           1878 - 1915 Johann Jacques Mouson (* 1842 - † 1915) = Teilhaber                  


           1905 - 1911 Dr. Phil. Johann Georg Mouson (* 18?? - † 1911 ) = Teilhaber              1905 - 1958 August Friedrich Mouson (* 1874 - † 1958 ) = Seniorchef & Teilhaber 

      1912 - 1926 Dipl. Ing. Fritz Mouson (* 1884 - † 1926 ) = Teilhaber              


1926 - 1939 Konsul Edgar Bieber (* 1893 - † 1939 ) = Teilhaber

          1939 - 1943 Johann Daniel (Hans) Mouson (* 1904 - † 1943 ) = Teilhaber          

1943 - 1948 Dr. Jur. Max Wellenstein (* 1890 - † 1948 ) = Teilhaber

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Gefunden in meinem Buch :

*** Franz Lerner "Diener der Schönheit"

      Gedenkblätter zum 150 jährigen Bestehen des Hauses J. G. Mouson & Co.

      Frankfurt am Main 1798 - 1948

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 1927 "Mouson Lavendel"

mit Papieretikett

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EdC´s Lavendel - f - 5 cm - je 4 ml 

Buch Mini Flacons International 1993 - Seite 224 - No. 5/5/9 - Wert   je 35,00 €

Flacon´s in verschiedenen Farbtönen & Etiketten

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EdC Lavendel - f - 6,2 cm - 9 ml 

Buch Mini Flacons II International 1996 - Seite 165 - No. 8 - Wert  50,00 €

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Lavendel - f - 7,9 cm - 18 ml

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193? "Mouson Lavendel"

mit Golddruck

EdC - f - 7 cm - 10 ml 

Buch Mini Flacons International 1993 - Seite 225 - No. 9 - Wert 12,50 €

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EdC - f - 8,4 cm - 20 ml - Braunglas

Buch Mini Flacons II International 1996 - Seite 165 - No. 6 - Wert 20,00 €


EDL - f - 10,5 cm - 35 ccm - Grünglas

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1950er "Mouson Privat"

KW - us - 6,4 cm - 8 ccm

Reklame aus dem Jahr 1958

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1950er  "Altes Kölnisch Wasser"

AKW - us - 7 cm - 20 ccm - Bodenprägung

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1930 "Bambus Mouson"

EdC - us - 17,5 cm - 30 ccm

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EdC - f - 4,5 cm - 4 ml 

Buch Mini Flacons International 1993 - Seite 223 - No. 5 - Wert  17,50 €

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EdC - f - 7 cm - 25 ml

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EdC - f - 7,5 cm - 20 ml

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EdC - f - 4,5 cm - 4 ml 

Buch Mini Flacons International 1993 - Seite 223 - No. 5 - Wert  17,50 €

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1930 "Bambus Mouson"

Neue Version

EdC - f - 4,4 cm - 6 ml 

Mini Flacons II International 1996 - Seite 163 - N° 2 - Wert  15,00 €

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1940 Wiener Walzer

Inhalt unbekannt - f - 6 cm - 9 ccm

Buch Mini Flacons International -1993 - Seite 225 - No. 7 - Wert  45,00 €

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nach 1940 "Altes Kölnisch Wasser Mit dem Römer"

AKW - f - 5,8 cm - 10 ccm

Buch Mini Flacons International -1993 - Seite 223 - No. 2 - Wert  22,50 €

......................................................................................................................................................................AKW - f - 8,5 cm - 30 ccm

Flaconhersteller : TG Tettauer Glashüttenwerke (Gerresheimer)

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 Gästeseifen

"Farn"  &  "Nelke"

Luxusseifen - us - 5,5 x 5,5 cm - je 25 g

Ein Nelkenduft wurde schon 1905 produziert.

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Weitere Reklame

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Anzeige aus dem Jahr 1845



Diese Rechnung aus dem Jahr 1901

befindet sich in meiner Sammlung


Rechnung aus dem Jahr 1940

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Katalogblatt aus dem Jahr 1927


Diese 6 Scanns sind aus meinem o.g. Buch

"Diener der Schönheit" von Franz Lerner 1948


Diese Reklamen aus den Jahren 1949/50 befinden sich in meiner Sammlung.






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ENDE

Ich bedanke mich herzlich für Ihr Interesse !

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