WICHTIG

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Sie werden hier nur als Qualitätshinweis der Produkte erwähnt.

 

Die Beschreibung der Flacons verläuft immer von links nach rechts.

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"Farina" Familiengeschichte

 

1264 bis 1766

 

In eigener Sache

Nach fast 10 Jahren Bestand dieser HP habe ich mich an diese,

für mich höchst interessante, aber verwirrende, Familiegeschichte, gewagt.

 Es bedarf einer sehr konzentrierten Lesart um bei den vielen Farina´s,

besonders bei den Personen mit dem

Namen "Johann Maria Farina", durchzusteigen.

Denn derer gab es viele - um nicht zu sagen sehr viele.

Auch der heutige Unternehmensinhaber heißt Johann Maria Farina.

 

Um diese Geschichte schreiben zu können habe ich mir das Buch von

Markus Eckstein "Cologne - Wiege der Eau de Cologne" zugelegt.

Dieses Buch war die für mich interessanteste Geschichtsstunde meines Lebens.

Und wie immer bei meinen Recherchen hat mir Wikipedia sehr geholfen.

 

Ich habe das Gelesene in meine Worte gefasst,

Jahreszahlen mit einer anderen Farbe ausgestattet &

die Namen, des besseren Überblicks wegen, markiert.

 

Nun wünsche ich Ihnen sehr viel Vergnügen beim Lesen.

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Italien:

 

Von

1264 bis 1410  wurde in zahlreichen Dokumenten  erwähnt,

dass die Familie Farina zu deutsch - Mehl, ursprünglich aus Ancona in Mittelitalien kam. Im

15. Jhd.,  nach der Pestseuche ließ sich die Familie Farina

in Craveggia in Oberitalien nieder, um dann den Ort Santa Maria Maggiore im Piemont im Valle Vigezzo mit sechs anderen Familien zu gründen.

Sie waren der Gemeinde sehr verbunden, was sich im Familienwappen wiederspiegelte.

Es "zeigt" einen Adler, welcher über einem, mit Ähren geschmückten,

Mehlsack tront.

"Zeigt" & nicht zeigte deshalb, weil dieses Wappen noch heute, über 600 Jahre später, den alten Familienwohnsitz in Santa Maria Maggiore schmückt.

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Freie Reichsstadt Köln:

 

Schon seit

1706  wohnte in der Kölner Großen Budengasse ein Herr

Johann Maria Farina (I) (* 1685 - † 1766), welcher sich als Repräsentant seines Onkels betätigte.

 

Es wird vermutet, dass Johann Maria Farina (I) schon lange vor dem Eintritt 1714 (siehe unten) in die "Farina & Compagnie" ein Duftwasser namens

"Eau admirale" mixte, da er eine hervorragende Nase hatte & experimentierfreudig war.

Der Begriff "Eau admirale" (lateinisch "Acqua (ad)mirabilis" war wohl der erste, der für die sogenannten "Wunderwässer" benutzt wurde.

Johann Maria Farina (I) bediente sich dabei neuer Herstellungsmethoden die ihm letztendlich einen leichten & frischen Duft bescherten.

Waren zu seiner Zeit schwere Düfte mit Moschus, Zimt & Sandelholz begehrte Duftmischungen an der Tagesordnung, so war ihm ein völlig neues Dufterlebnis gelungen. So schrieb Johann Maria Farina (I)

1708  an seinen Bruder Johann Babtist Farina :

"Ich habe einen Duft gefunden, der mich an einen italienischen Frühlingsmorgen erinnert, an Bergnarzissen, Orangenblüten kurz nach dem Regen.

Er erfrischt mich, stärkt meine Sinne und Phantasie.“ Zitat : Eckstein - Cologne

 

Das Jahr 1709 war für alle Beteiligten ein besonders  ereignisreiches Jahr.

In diesem Jahr

1709  kam auch der Bruder Johann Baptist Farina (* 1683 - † 1751)

(ital. „Giovanni Battista Farina“), in die freie Reichsstadt Köln & gründete am

13. Juli 1709  das Unternehmen "G.B.Farina", welches sich mit Wareneinkäufen beschäftigte.

Bemerkenswert war & ist, dass von Beginn an eine lückenlose Buchführung ein Muß in der Firma war, welche bis heute fortgeführt wurde.

Die 1. Eintragungen  waren Einkäufe.

Johann Baptist Farina wollte in Köln unbedingt als selbstständiger Kaufmann arbeiten, wozu ein "Kleines Bürgerrecht" die Voraussetzung war. Aus diesem Grund beantragte er für sich den Titel "Kaufmann, als sogenannter „Außerstädtischer“, da aus Italien stammend, am

24. Juli 1709  beim Rat der Stadt Köln & bezahlte dafür 20 Reichsthaler.

 

Johann Baptist Farina  mietete, mit Unterstützung seines Onkels, des Maastrichter Ratsherren & Kaufmanns Johann Maria Farina

(ital.„Giovanni Maria Farina“), am

1. August 1709  für 12 Jahre Räume "in der großen bottengassen und Goldschmidts orth“ (heute: Unter Goldschmied) in Köln.

Der Verkauf selbst begann aber erst nach Anmietung eines Ladenlokals.

Im gleichen Jahr wurde die Firma "G.B. Farina" in "Farina & Compagnie" umbenannt, nachdem Schwager Franz Baltharsar Borgnis als Teilhaber dazu kam. Am

29. Juli 1711 erwarb Johann Baptist Farina (I.) das "Große Bürgerrecht".

Nachdem in den Jahren

1714 & 1716  seine Brüder Johann Maria Farina (I) & Carl Hieronymus Farina hinzukamen wurde die Firma umfirmiert in „Gebrüder Farina & Comp.“

Farina übte ein zunftfreies Gewerbe aus & war aus diesem Grund nicht Mitglied einer Kölner Zunft.

Deshalb beantragte er in die Gaffel Schwartzhauß aufgenommen zu werden.

(Gaffel , ist eine politische Vereinigung von Zünften & Bürgern im Mittelalter in der freien Reichsstadt Köln)

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Die folgenden Begriffe mögen uns heute eigenartig anmuten -  aber in damaliger Zeit verkauften die Farina´s den sogenannten "Französischen Kram".

Nicht etwa was wir erst einmal denken mögen "Krimskrams" -

mitnichten es waren damals hochaktuelle "Galanterie- & Seidenwaren".

Alles was die Herzen der " Feinen hochwohlgeborenen Herrschaften" gegehrten gab es bei den Farina´s.

Ob Puder oder Perücken - Bänder oder Borten - Gold - oder Silberschnüre,  Seidestrümfe - Federn - Hüte - Tabakdosen usw. usf. - alles gab es bei den Italienern. Als

1714  Johann Maria Farina (I) in das Geschäft eintrat wurden auch zunehmend ätherische Öle & andere Duftstoffe zur Parfümherstellung eingekauft.

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In den Jahren nach

1716  geriet die Firma "Gebrüder Farina & Comp." mehrmals mit Zahlungen in Verzug. Daraufhin verließen Franz Balthasar Borgnis & Carl Hieronymus Farina das Geschäft.

Aber Johann Marie Farina (I.) & Johann Baptist Farina wollten nicht aufgeben & führten das Geschäft unter dem Namen

"Fratelli Farina" (zu dt. "Gebrüder Farina") weiter.

1718  schlossen die Brüder mit ihren Gläubigern einen Vergleich.

Trotzdem kamen in den nächsten Jahren die Entwicklungen der Geschäfte als Speditions- & Kommisssionsgeschäft sowie der Eigenhandel mit Eigenproduktionen schlecht voran.

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in memoriam

Johann Maria Farina (I.)
(* 1685 - † 1766)

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Am

24. April 1732  starb Bruder & Compagnon Johann Baptist Farina &

Johann Maria Farina (I) erledigte in den nächsten Monaten die Inventur. Ab

1733  führte er das Geschäft unter dem noch heute bestehenden Namen

"Johann Maria Farina" weiter.

 

Nach dem Tod des Bruders schrieb er alle Geschäftspartner an, dass er die Firma unter seinem Namen weiterführen würde & er würde sich freuen, wenn er auch weiterhin mit ihren Aufträgen rechnen dürfte. Am

31. Mai 1733  schrieb er an seinen Vetter Francesco Barbieri in Santa Maria Maggiore, dass sein schwieriges Geschäft, welches ihm sein täglich Brot beschere, sich von Tag zu Tag & in der Zukunft  bessern würde.

Schon

1735,  also gerade mal 2 Jahre nach alleiniger Geschäftsübernahme, erwarb er das "Große Bürgerrecht" der Stadt Köln. Er hatte zwischenzeitlich sogar den Standort seines Geschäftes an verlegt an die Ecke - Obenmarspforten/ Jülichplatz. Noch heute hat die Firma dort ihren Hauptsitz.

In den

1730 & 1740er  Jahren ging es kräftig aufwärts mit dem Unternehmen, was vor allem an Farina´s Speditionsgeschäft lag. Erst in den

1760er  Jahren legte Farina sein Hauptaugenmerk auf die Produktion & den Handel mit Duftwasser.

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Bei der Herstellung des Duftes "Eau admirale" war eine der großen Schwierigkeiten die gleichbleibende Qualität.

Farina (I) fand heraus, dass das Klima & damit das Wachstum & die Reife der Pflanzen & deren Früchte von überaus großer Bedeutung waren.

Da Farina größten Wert auf gleichbleibende & hohe Qualität legte, behielt er Duftproben, die er wie ein Duftarchiv anlegte zurück, von denen noch heute einige vorhanden sind.

Farina (I) hatte in Italien einen Liebling unter den Bäumen für die Gewinnung von Duftölen, deren Ernte Ende November gegann.

Dies war der Bergamottebaum - der Bitterorange. Von der grünen Frucht wurde nur die Schale verwendet.

Wenn man liest, dass aus 200 kg Früchten nur 1 Liter Öl gewonnen werden konnte, kann man sich in etwa vorstellen, wie wertvoll schon damals die "Zutaten" für einen Duft waren.

Was für mich besonders bemerkenswert ist, dass Farina (I) einen so ausgeprägten Geruchssinn hatte, dass er die Zusammenwirkung von Inhaltsstoffen der Bergamottefrucht erriechern konnte. Dazu muss gesagt werden, dass das Bergamotteöl über 147 Inhaltsstoffe verfügte, von denen etwa 50 den Duft der Bergamotte ausmachten.

Fazit :

Zu Farina´s (I) Zeiten war die Gewinnung von Duftrohstoffen eine Meisterleistung & eine logistische Herausforderung diese nach Köln zu verfrachten - ohne dass diese Schaden nahmen.

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Farina´s "Eau admirable"

französisch „Eau de Cologne“ eroberte Europa

 

Zu Beginn der Duftherstellung bei Farina (I) gab es zunächst nur den Verkauf über den Ladentisch in Köln & auf Messen in Frankfurt am Main.

1716  kam es zum 1. Versand des EDC an eine Madame Billy in Aachen.

Sie bekam 12 Flaschen für je 4 Livres (die französische Bezeichnung für Pfund & Einheit der Silberwährung - ab 1795 Franc).

In den

1720er  Jahren fiel der Versandhandel verhältnismäßig gering aus -

ging aber bis nach Pari, als er

1721  die ersten 24 Flaschen dorthin auf die Reise schickte.

Der Kundenkreis wurde in den

1730er  Jahren immer größer - das "Eau admirable" immer begehrter. Am

31. August 1734  schrieb Farina (I) einem Berliner Kaufmann, dass er den preußischen König Friedrich Wilhelm mit seinem "Eau admirable" beliefert hatte. Am

9. August 1737  erwähnte Farina (I) , in einem Brief, den Versand dieser Kostbarkeit, vorwiegend an die adligen Kreise innerhalb Deutschlands, in die Niederlande, aber auch nach England, Frankreich, Spanien, Portugal & in die Heimat seiner Familie nach Italien.

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Im 18.Jhd. wurde jede Parfumflasche mit diesem roten Familienwappen versiegelt,

um die Echtheit der Ware zu bezeugen.

Der Duft selbst wurde in länglich grünen Flaschen verkauft,

welche sich "Rosolieflacons" nannten.

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1738  war der polnische Thronfolgekrieg beendet &

Köln - vorher Coellen, Cöllen, Cölln & Cöln- bis zum heutigen Köln,

war damals eine der größten Städte Deutschlands. 

Deshalb kam es, dass Offiziere der französischen Armee, die über Köln in ihre Heimat zurück wollten, das kostbare Duftwasser mit nach Frankreich nahmen &

so mit dazu beitrugen, dass sich ein Markt für das "Eau admirable" in Frankreich etablierte.

1742   erschien der französche Bergriff "Eau de Cologne" für Farina´s

"Eau admirable" auch erstmals in seinen Firmenunterlagen, denn er schrieb am

22. Juni 1742  an Baron von Laxfeld in Münster :

„Herr Peiffer aus Bacharach hat mir einen Ihrer Briefe gezeigt, in dem Sie ihn um sechs Flaschen des Eau de Cologne bitten.

So wird es in Frankreich genannt, aber es ist dasselbe wie Eau admirable und ich bin der einzige, der das wahre herstellt …“ 

Zitiert nach Mönckmeier: Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina

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Polnischer Thronfolgekrieg,

Öffentlicher Einzug des französischen Botschafters Marquis Mirpoix in

Wien am 12.Oktober 1738

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Von da an ging es nur noch bergauf.

Der Umsatz stieg stetig an, der Versand des EDC wurde zu einem regelmäßigen Geschäft innerhalb Deutschlands & darüber hinaus. Am

9. April 1747  schrieb Farina (I) :

"Das "Eau de Cologne" sei jetzt "in ganz Europa" bekannt".

 

Im Siebenjährigen Krieg von

1756 - 1763  war der Umsatz bedeutend höher, weil Farina (I) beide französischen Rheinarmeen belieferte.

Für die Offiziere war das EDC genauso selbstverständliches Zubehör ihrer persönlichen Pflege, wie ihre Perücken oder Puder. Diese Offiziere ließen dieses EDC auch an ihre Frauen, Freundinnen & Freunde versenden.

 

Der Anteil der französischen Kunden war so groß, dass man zu dem Schluss gelangen konnte, dass Farina´s (I) "Eau de Cologne" Geschäft in den

1750er & 1760er   Jahren ein fast rein französisches Geschäft war.

In der Zeit zwischen

1750 & 1759  wurden 12.371 Flaschen & in den letzten sieben Jahre bis zum Tod Johann Maria Farinas (I) 27.393 Flaschen verkauft.

Als Johann Maria Farina(I)

1766  starb, konnte man den Handel mit "Eau de Cologne" schon fast als "das" Geschäft seines Unternehmens bezeichnen.

Die Rosoli Flacons wurden ab

1790  von der Firma Friedrich Franz in Frammersbach  im Main Spessart & ab dem

19 Jhd.  von den Gebrüdern Siegwart in der Stolberger Glashütte bei Aachen hergestellt. Im Jahr

1792  ging die St. Johannis-Hütte in Stolberg in den Besitz der Großfamilie Siegwart über.

Die Brüder, Peter & Josef Siegwart & ihr Schwager Franz Joseph Schmidt waren die Hauptbetreiber dieser Glashütte.

Die Siegwarts waren eine Glasbläser-Familie aus St. Blasien im Schwarzwald.

Prämiert wurden die Produkte auf den Weltausstellungen :

1867  in Paris -

1873  in Wien Wien &

1889  in Sidney. Im Jahr

1909  wurde die Glashütte stillgelegt.

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Der Siebenjährige Krieg

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Farina Häuser in Kölln von

"Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz"

                1849 - 1899                                             1900                                          2008

 

Gefunden auf : http://www.rheinische-industriekultur.de/objekte/koeln/farina_haus/farina.html

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In den Städten Köln, Düsseldorf & Paris gab es drei "Farina" Familien, 

welche sich mit der Herstellung des "Eau de Cologne" befassten.

 

In Köln waren es : 

Johann Baptist (1683–1732)

betrieb seit 1709 in Köln ein Kommissions- & Speditionsgeschäft mit einem kleinen Ladenhandel.

**********************************************************************************************************************Johann Maria (1685–1766)

trat um 1714 in das Geschäft seines Bruders ein, das

später den Namen "Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz" führte.

Dieser übernahm die Kunden des P. Feminis , der ihm angeblich das Rezept zur Herstellung der

"aqua mirabilis", des späteren Eau de Cologne bekannt gab.

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Johann Maria (1713–1792)

der Neffe von Johann Maria, übernahm das Geschäft.

************************************************************************************************************************************************************************************************Die 1. Familie in Düsseldorf war :

Carl Hieronymus (1693–1762)  

Ebenfalls ein Bruder von Johann Baptists der in Köln lebte.

Er trat aus dessen Geschäft aus & ging nach Düsseldorf.

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Johann Anton (1718–1787)

Sohn von Carl Hieronymus gründete allerdings in Köln die Fabrikationsstätte

"Zur Stadt Mailand", rühmte sich auch der Nachfolgeschaft & des Erbes von P. Feminis.

Er hatte als erster durch Zeitungsinserate für das Kölnisch Wasser geworben & den Namen "Farina" weithin bekanntgemacht. Das echte Kölnisch Wasser mit dem Namen "Farina" war so begehrt, dass zahlreiche Konkurrenten auftauchten, die unter diesem Namen firmierten.

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Franz Carl Gereon Maria (1764–1821)

1. Sohn des Johann Anton, verhalf so 1792 der Firma "Glockengasse 4711", die heute noch im Besitz der Familie Mülhens ist, zu dem Namen "Franz Maria Farina".

**********************************************************************************************************************Johann Maria (1755–1813)

2. Sohn des Johann Anton, gründete 1788 die Firma "Zur Stadt Turin". 

**********************************************************************************************************************Johann Maria Joseph (Jean Marie, 1785-1865)

Ein Enkel des Johann Anton, gründete 1808 die Firma "Jean Marie Farina" in Paris,

welche durch intensive Werbung aufblühte.

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Das Haus von  

Johann Maria Joseph frz. Jean Marie Farina,

Enkel von Johann Anton Farina aus der 1. Düsseldorfer Linie in Paris 1837.

 

Gefunden auf : http://eau-de-cologne.com/?page_id=40

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Die 2. Familie in Düsseldorf war :

Johann Maria Joseph (1836–1917)

er war der Besitzer der Firma "Johann Maria Farina, Jülichsplatz 4" in Köln, welche die Firma "Farina - Gegenüber dem Jülichsplatz" zeitweise überflügelt haben soll. 

Er war ständig in Wettbewerbsprozesse verstrickt.

Außerdem besaß er zahlreiche Medaillen & Hoflieferantentitel.

 

Gefunden auf :

*** https://www.deutsche-biographie.de/pnd139773908.html

*** Autor Dietrich Taubert

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Eine sehr lange Liste von Farinas !!!

Wer allerdings mit dem "Eau admirale" zu tun hatte, ist mir nur bedingt bekannt !

 

1521 - 1586 - Giovanni Maria Farina

1562 - 1634 - Giovanni Antonio Farina

1564 - 1639 - Giovanni Battista Farina

1590 - 1665 - Giovanni Maria Farina

1??? - 1??? - Giovanni Antonio Farina

1622 - 1681 - Giovanni Battista Farina

1646 - 1713 - Margherita Farina

1657 - 1732 - Giovanni Maria Farina, Ratsherr zu Maastricht

1661 - 1747 - Giovanni Antonio Farina

1683 - 1732 - Johann Baptist Farina,Gründer von Farina gegenüber, Bruder von J.M.Farina (I)

1685 - 1766 - Johann Maria Farina (I), Parfumeur & Erfinder des "Eau admirale"

1693 - 1762 - Carl Hieronimus Farina, Bruder von J.M.Farina (I)

1695 - 1770 - Anna Mathea Farina

1??? - 1??? - Elisabeth Farina

1??? - 1??? - Caterina Farina

1709 - 1737 - Josef Anton Farina

1713 - 1792 - Johann Maria Farina (II), Der Destillateur, Neffe von J.M. Farina (I )

1718 - 1787 - Johann Anton Farina

1750 - 1850 - Carl Hieronimus Andrea Farin

1758 - 1844 - Johann Baptist Farina

1762 - 1806 - Johann Maria Farina, Ratsherr

1770 - 1850 - Carl Anton H. Farina, Magistratsmitglied

1785 - 1864 - Jean Marie Joseph Farina, Gründer des Hauses in Paris

1797 - 1833 - Johann Maria Farina

1809 - 1880 - Jean Marie Farina, Initiator des Markenschutzes

1812 - 1892 - Maria Anna Walburga Farina

1825 - 1866 - Anna Walburga Farina

1804 - 1888 - Carl Anton Farina, Gutsherr

1835 - 1879 - Maria Margaretha Farina

1837 -1892 - Otto Chr. Johann Maria Farina

1840 - 1896 - Johann Maria Carl Farina

1840 - 1914 - Johann Maria F. Farina

1877 - 1946 - Johann Maria C. Farina

1927 - 2005 - Johann Maria Wolfgang Farina, 1952 Prinz Karneval > verh. mit Tina Farina

1958 -         - Johann Maria Farina XIX(19), der (2017) jetzige Inhaber >Sohn von Prinz+Tina Farina

????           - Christina Maria Louise Farina

????           - Johann Maria Alexander Farina

????           - Amélie Nina Farina

????           - Tina Farina, Parfumereurin, Mutter von J.M.Farina XIX der 19.

????           - Julia Farina

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2 Original Briefumschläge gerichtet an:

Herrn Johann Maria Farina

Cöln

Gegenüber dem Jülichspaltz

 

Meine Vermutung ist, dass es sich dabei um den Initiator des Markenrechtes

Johann Maria Farina

1809 - 1880

handelte.

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11. Mai 1837 oder auch 1857

Diese Post kam aus Breslau von einem

Herrn Heinrich Loewe

Frau/Mann beachte zu der Zeit wurde "Cöln" noch mit C geschrieben.

links oben stehen Name & Datum

 

rechts Nach dem 2-maligen Längsfalten wurde der Brief  ineinander geschoben &

durch Druck auf das Siegel verschlossen.

Einige Druckstellen auf der Gegenseite sind noch erhalten.

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12. Juni 1856

Die Post kam aus Glogau von einem

Herrn/Frau E. Zimmermann

rechts unten stehen Name & Datum

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Dieser Brief aus dem Jahr 1875 könnte an Herrn Jean Marie Farina, 1809 - 1880, gerichtet sein, dem Initiator des Markenschutzes.

Widerum stimmt die Schreibweise des Namens nicht.

 

Er könnte auch an Herrn Johann Maria F. Farina, 1840 - 1914, gewesen sein.

 

Tut mir leid, ich blicke nicht wirklich durch.

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Gefunden auf :

*** http://farina.org/willkommen/

*** https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Maria_Farina_gegen%C3%BCber_dem_J 

                 %C3%BClichs-Platz

*** Markus Eckstein: Cologne, Wiege der Eau de Cologne, Bachem Verlag, Köln 2013

*** Wilhelm Mönckmeier: Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina gegenüber dem

        Jülichsplatz in Köln gegründet 1709

*** http://www.linkfang.de/wiki/Farina_%28Familie%29

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ENDE

Ich bedanke mich herzlich für Ihr Interesse !

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